Werkstatttücher an der Hebebühne
In der Kfz-Werkstatt entsteht Schmutz selten an einem festen Platz. Beim Bremsenservice sitzen Fett und Altöl am Bremssattel und an der Radnabe, beim Ölwechsel läuft etwas über den Ölfilterflansch, und nach dem Tausch des Kettenspanners ist der Motorblock rundherum verschmiert. Mit einem Tuch aus dem Dispenser gehen Sie direkt darüber, bevor Sie das nächste Teil montieren.
Weil kein Wasser im Spiel ist, bleibt der Arbeitsplatz trocken. Sie laufen nicht zum Waschbecken, spülen kein Teil ab und wischen keine Pfütze unter der Hebebühne weg.
- Bremssattel, Bremsträger und Radnabe beim Bremsenservice
- Motorblock, Ventildeckel und Ölfilterflansch nach dem Ölwechsel
- Kettenspanner, Riemenscheiben und Halter im Motorraum
- Teer und Rußablagerungen an Schwellern und im Bereich der Abgasanlage
Werkzeug sauber zurück in den Werkstattwagen
Ein Drehmomentschlüssel, der voller Fett in die Schublade wandert, verschmiert den ganzen Werkstattwagen. Wenn Sie Ratschen, Nüsse, Schraubendreher und Messzeug direkt nach dem Einsatz mit einem Power Wipe abwischen, bleibt der Wagen sauber und das Werkzeug griffig. Dasselbe gilt für die Werkbank, den Schraubstock und die Ablage am Hebebühnenarm.
Sauberes Werkzeug ist auch eine Frage der Arbeitssicherheit. Ein öliger Ringschlüssel rutscht leichter von der Schraube ab, und ein verschmierter Griff lässt sich unter Last schlechter kontrollieren.
Kundenfahrzeug ohne Ölspuren übergeben
Nach einer Reparatur sieht der Kunde zuerst Türgriff, Lenkrad, Schalthebel und die Kante der Motorhaube. Ölspuren an diesen Stellen fallen sofort auf, auch wenn die eigentliche Arbeit tadellos war. Mit einem Tuch aus dem Dispenser wischen Sie diese Flächen ab, bevor der Wagen vom Hof fährt. Bei empfindlichen Kunststoffen im Innenraum oder bei Hochglanzblenden testen Sie zuerst an einer Stelle, die nicht auffällt.
Für Pannenhilfe und mobile Reparaturen gehört ein Dispenser in jedes Servicefahrzeug. Er wiegt etwa 1 kg, der Klickdeckel hält die Tücher feucht, und unterwegs gibt es ohnehin selten fließendes Wasser.
So setzen Sie die Werkstatttücher ein
- 01Klickdeckel öffnen, ein Tuch herausziehen und den Deckel gleich wieder schließen.
- 02Groben Schmutz mit einer Seite des Tuchs abwischen, dann das Tuch falten und mit einer sauberen Seite nachwischen.
- 03Bei viel Fett ein zweites Tuch nehmen, statt den Schmutz mit einem verbrauchten Tuch zu verteilen.
- 04Das benutzte Tuch in den Behälter für ölverschmierte Betriebsmittel geben, so wie es die Abfallregeln Ihres Betriebs vorsehen.
- 05Am Feierabend prüfen, ob der Deckel hörbar eingerastet ist, damit die oberen Tücher nicht austrocknen.
Dafür eignen sich die Tücher
- Motoröl, Schmierfett und Rostlöser von Werkzeug und Bauteilen
- Teer und Rußablagerungen an Karosserie- und Motorteilen
- Werkbänke, Schraubstöcke, Werkstattwagen und Bedienpulte
- Türgriffe, Lenkrad und Schalthebel von Kundenfahrzeugen nach der Reparatur
- Arbeiten im Servicefahrzeug ohne Wasseranschluss
Dafür sind sie nicht gedacht
- Nicht für die Anwendung auf der Haut bestimmt
- Kein Ersatz für eine Teilewaschanlage bei stark verschmutzten Baugruppen
- Nicht zum Polieren oder Aufbereiten von Fahrzeuglack
- Empfindliche Oberflächen nicht ohne vorherigen Test an einer unauffälligen Stelle
